Mallorca – Freitagswanderung


9. April 2016

Rundwanderung Artà

Category: Wanderungen – Elisabeth – 17:53

Freitagswanderung 08.04.2016

Dies ist nun der zweite Anlauf. Der Bericht war fast fertig,da sprang eine Katze auf den Computer und alles war weg.
Der April machte seinem Ruf alle Ehre: Es nieselte und war kalt. Der geplante Ausflug nach Soller mußte mal wieder verschoben werden.
Immerhin waren 7 Frauen und ein Mann gekommen. Wir parkten auf dem großen Parkplatz unterhalb vom San Salvator und gingen in Richtung Eremita. Wir bogen den ersten Weg rechts ab und kamen in eine schöne Landschaft mit urigen Fincas und vielen Tieren . Überall blühte es.Wir kamen an der Finca „Es Serral“ aus . an der Depuradora vorbei erreichten wir Artá.
An der Straße „Mal LLoc“ liegt das Haus von Magdalena und ihrer Familie. Es ist wie vor hundert Jahren. Der obere Teil der Haustür stand offen ,also war sie da. Ich fragte ,ob sie uns das Haus zeigen könne . Wir durfen. Der Boden ist aus Waschbeton mit Kieselsteinen. Der Boden ist schräg, die Wände ebenfalls. Eine Wasserwaage kannte man nicht. Am interessantesten ist die Küche .mit einem offenen Kamin, einer traditionellen Spüle, garnicht unpraktisch: unten spülen, oben abtropfen lassen. Trockentücher brauchte man nicht.
Im Wohnzimmer noch der Tisch mit der Ofenglut darunter und der bodenlangen Wolldecke -cammella- darüber. Früher habe ich bei Magdalena immer frische Kuhmilch , selbstgemachten Käse, Eier von glücklichen Hühnern, Tomaten und anderes Gemüse gekauft. Jetzt  wird nur noch für den Eigenbedarf produziert. Ihr Mann und der Sohn bewirtschaften ihre Finca noch mit einem Pferd.
Bei einer früheren Wanderung haben wir Fotos davon gemacht.
Wir gingen weiter und , die nächste Überraschung. Ich sah meinen Nachbarn Carlos in ein Haus hereingehen, das gerade umgebaut wurde. Ich sprach ihn an und er erzählte, daß er ein Stadthotel baut. Wir durften es besichtigen und waren ganz beeindruckt von dem Charme des Hauses und des dahinterliegenden Gartens. Carlos, ein Catalane,hat uns sogar zur Eröffnung im Mai eingeladen. Seine Frau betreibt das Restaurant „Mar de Vins “ in der Fußgängerzone.
Nun wollten wir in der Bar „San Salvator “ Kaffe trinken. Pech, es war mal wieder geschlossen. Also gingen wir zurück zum Hotel „Abeurador“. Dort saßen wir stilvoll und warm am Kamin unter einem bemerkenswertem Leuchter. Klar, daß der Kaffee hier teurer war, als normal. Um 12Uhr 10 waren wir wieder bei den Autos.
Gehzeit:2 Stunden
Besichtigungen: 30 Min.
Kaffeetrinken:20 Min

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