Mallorca – Freitagswanderung


29. Februar 2016

Castell de Alaró

Category: Wanderungen – Elisabeth – 07:13

Freitagswanderung 26.02.2016

Um 10Uhr45 machten sich 6 Frauen und 5 Männer von der Finca -Es Verger- auf den Weg. Am Eingang ihres Hauses trafen wir Franziska mit Mann und Sohn. Sie hatte Jahrzehnte den urigen Berggasthof geleitet und ist jetzt 93 Jahre alt . Ich kenne sie seid 23 Jahren. Auch heute macht sie noch einen fitten Eindruck. Als wir von der Wanderung zurückkamen, saß sie im Restaurant am Tisch und hatte alles im Blick. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, daß man durch Aktivität bis ins hohe Alter fit bleiben kann.
Der Weg zum Castell geht ständig in vielen Windungen bergauf, teils auf breiten Schotterwegen, später auf schmalerem Pfad mit Treppen. Das Castell liegt praktisch uneinnehmbar auf einem Tafefberg . Es gibt nur eine Tor zu der rundrerum befestigten Anlage aus der arabischen Zeit von 915 bis 1229, als Jaume primero Mallorca eroberte und auch das arabische Castell einnahm.
Unter den Söhnen von Jaume primero, Jaume segundo , dem König von Mallorca und Alfonso terzero, dem König von Aragon gab es Streit um Mallorca. Es kam zur Belagerung vom Castell de Alaró, dessen heldenhafte Verteidigung noch heute in der mallorquinischen Geschichte fortlebt. Die Verteidiger Cabrit und Bassa wurden bei lebendigem Leibe auf den Scheiterhaufen geworfen.
Sie werden heute noch als Helden verehrt. Was lehrt uns die Geschichte? Es ist besser man erbt nichts, weil es dann keinen Erbstreit von bösen Geschwistern geben kann.
Als wir oben waren, gab es eine Kaffeepause und wir genossen den schönen Ausblick auf das südliche und westliche Mallorca. Wir wollten noch weiter zur Höhle des San Antoni. Wir mußten zunächst den Einstieg finden, aber dann wiesen Steinmännchen den Weg. volle Konzentration war gefordet. es wurde immer schwieriger und steiler. Einige blieben schon zurück. Nur zwie Männer gingen weiter ,haben aber den Einstieg zur Höhle nicht gefunden. Der Rückweg war dann etwas leichter. Wieder machten wir Pause am Restaurant von Castell. Zurück gingen wir über den Fernwanderweg Gr221.
Als wir bei Es Verger ankamen , mußten wir im Es Verger den Tag ausklingen lassen, bei einem zünftigen Fritto Mallorquin und ohrenbetäubendem Lärm,denn die Bude war rappelvoll.
Trotzdem klappte die Bedienung hervcorragend.
Gehzeit 31/4 Stunden
Pausen 1 Stunde
Höhenunterschied ca 250m

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